1898 legte Willy Erdmann mit der Gründung seiner auf den Bau von Kutschen spezialisierten Firma, den Grundstein für einen der bekanntesten Namen der Oldtimerszene. Im Jahr 1906 wurde Eduard Rossi Erdmanns Geschäftspartner und erweiterte die Firma um den Bereich Fahrzeug- und Karosseriebau. Die Zusammenarbeit dauerte allerdings nicht einmal drei Jahre, 1909 starb Eduard Rossi bei einem Verkehrsunfall, Willy Erdmann verließ daraufhin das Unternehmen und setzte Friedrich Peters als seinen Nachfolger ein. Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges verlagerte die Unternehmung ihr Hauptbetätigungsfeld auf den Bau von Rot Kreuz Fahrzeugen und kleineren Transportern. Ihre Blütezeit erlebte die „Karosseriebau Erdmann & Rossi“ in den Jahren 1918 bis 1947, zunächst als deutscher Generalimporteur für Rolls Royce und Bentley, später als Hersteller einiger der exklusivsten Karosserien für die Marken Mercedes-Benz, Horch, Rolls-Royce, Bugatti, Hispano Suiza, Minerva und Maybach. Mit dem Tod Friedrich Peters im Jahre 1937 übernahm sein Bruder Richard die Geschäftsleitung.
Das letzte von Ermann & Rossi karosserierte Fahrzeug war ein Maybach SW 42, der im Jahre 1949 die Werkshallen verließ.
Fahrzeuge mit den fliessenden Formen von Erdmann & Rossi gehören heute zu den begehrtesten Sammlerobjekten .



